„21. Undine“: 14 der 234 neuen Märchen sind „ausgezeichnet“

Pressemitteilung vom 07.03.2025

Stadt-Pressesprecher Thomas Messerschmidt, Autorin Christine Fehér und Fouqué-Bibliothek-Direktorin Cornelia Stabrodt bei der Jury-Arbeit.
Stadt-Pressesprecher Thomas Messerschmidt, Autorin Christine Fehér und Fouqué-Bibliothek-Direktorin Cornelia Stabrodt bei der Jury-Arbeit.

© Stadt Brandenburg an der Havel

Die Jury unter Leitung von Christine Fehér hat entschieden, die Preisübergabe erfolgt am 23. März 2025

Die ersten Entscheidungen im 21. „Undine“-Wettbewerb für neue Märchen, veranstaltet von der Fouqué-Bibliothek und der Stadt Brandenburg an der Havel, sind getroffen. Am Donnerstag hatte sich die Jury zur geheimen Beratung in der Fouqué-Bibliothek eingefunden, sodann die zuvor gelesenen Stapel voller neuer Märchen ausgewertet und sich binnen zwei Stunden auf die 14 gelungensten Werke verständigt. Welche hoffnungsvollen Autorinnen und Autoren sich dahinter verbergen und wer somit die Preisträgerinnen und Preisträger der vier Haupt- und zehn Sonderpreise sein werden, wird vorerst noch geheim gehalten. Die Bekanntgabe der Namen sowie das Vorstellen der Märchen erfolgt wie jedes Jahr erst im Rahmen der Märchen-Matinee im Großen Haus des Brandenburger Theaters. Die findet am Sonntag, 23. März, ab 11:00 Uhr statt, wozu alle Wettbewerbs-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer sowie alle weiteren Märchen-Fans herzlich eingeladen sind. Sie können sich auf die Weltpremiere der 14 auserwählten Märchen freuen, märchenhaft vorgetragen von Mitgliedern des Brandenburger Jugendtheaters. Außerdem wird sich Christine Fehér als neue Jury-Vorsitzende vorstellen, die nun Fouqué-Bibliothek-Direktorin Cornelia Stabrodt und Stadt-Pressesprecher Thomas Messerschmidt zur Seite steht.

Autorin Christine Fehér ist die neue Jury-Vorsitzende

Christine Fehér ist eine aus Berlin stammende Autorin von Kinder- und Jugendbüchern. Hauptberuflich ist sie Religionslehrerin und unterrichtet seit vielen Jahren an einer Grundschule in ihrer Heimatstadt Berlin. Ihre seit 2001 entstandenen Kinder- und Jugendbücher sind sehr erfolgreich und mit Preisen bedacht. Bereits 2003 verdiente sie sich den „Silbernen Lufti“ für „Dann bin ich eben weg“. In diesem Jugendbuch geht es um Magersucht, so wie es in folgenden Jugendbüchern ebenso um existentielle Probleme und Grenzerfahrungen junger Menschen geht – Stalking, ungeplante Schwangerschaft, Transsexualität, Suizid. Das letztgenannte Thema greift sie in dem Buch „Dann mach ich eben Schluss“ auf, das 2013 als bestes Jugendbuch des Jahres mit der „Buxtehuder Bulle“ und 2014 mit der „Ulmer Unke“ ausgezeichnet wurde.

Mit Bedacht nimmt sie sich der Problemthemen an, um Betroffenen zu helfen, ihre Situation zu erkennen und um sie nicht allein mit ihren Sorgen zu lassen. Reihenweise schreibt sie so hilfreiche wie auch unterhaltsame und spannende Bücher, darunter erfolgreiche Buchreihen, die mit Geschichten um „Luisa“ 2001 ihren Anfang nahmen und Lesefreunden folgend die „Marie“-Reihe, die „Finja und Franzi“- sowie „Strixi“-Reihe bescherten.

Dass ihre Literatur vielfältig und gefragt ist, zeigt nicht zuletzt ein Blick in den Bibliotheks-Katalog der Brandenburger Fouqué-Bibliothek, der unter dem Suchbegriff „Christine Fehér“ 19 Treffer auflistet.

Interessantes